MobIS – Modellierung betrieblicher Informationssysteme

MobIS – Modellierung betrieblicher Informationssysteme

Winfoline: MobIS – Modellierung betrieblicher Informationssysteme (Universität des Saarlandes).

Organisatorisches

  • Dozent:
    Prof. Dr. Peter Loos
  • Umfang:
    2 SWS Vorlesung, 1 SWS Fallstudie
  • Turnus:
    Jährlich im SS
  • Prüfung:
    Klausur 120 Minuten
  • Übung:
    • Die Bearbeitung einer Fallstudie (schriftliche Ausarbeitung, 5-7 Seiten) ist obligatorisch (Einzelarbeit). Diese ist Voraussetzung für die Klausurteilnahme und stellt zugleich 15% der Gesamtnote dar.
    • Zudem stehen Übungsaufgaben und entsprechende Musterlösungen zur Verfügung, deren Bearbeitung freiwillig ist und nicht in die Endnote eingeht.
  • E-Learning-Umsetzung:
    • Audio-Recordings der Vorlesung
    • Folien der Vorlesung
    • Übungsaufgaben mit Musterlösungen
    • Fallstudien-Aufgabe

Inhalte

  • Modellbegriff, Informationsmodellierung
  • Informationsmodelle, ARIS Sichten
  • Datenmodellierung
  • Prozessmodellierung
  • UML (Unified Modeling Language)
  • Metamodellierung

Lernziele

  • Studierende erlernen theoretische und praxisorientierte Kenntnisse der wichtigsten Notationen und Vorgehensweisen zur Modellierung betrieblicher Informationssysteme (Informationsmodellierung).
  • Studierende lernen die Erstellung von Daten-, Prozess-, Organisations- und objektorientierten Modellen (z.B. ERM, EPK, UML). Sie erwerben die Fähigkeiten, strukturelle Aspekte betriebswirtschaftlicher Sachverhalte zu analysieren und mit Hilfe der Modellierungsnotationen in Informationsmodelle umzusetzen, wie dies bspw. bei der Anforderungserhebung für die Entwicklung neuer Informationssysteme oder bei der Einführung von Standardsoftwaresystemen notwendig ist.
  • Mit Hilfe von Bezugsrahmen zu Informationsarchitekturen (ARIS) lernen die Studierenden, wie Informationsmodelle in Informatik-Projekten sinnvoll eingesetzt und Vorgehensmodelle gestaltet werden können. Die Betrachtung verschiedener Abstraktionsstufen gibt einen Einblick in Strukturen, Stärken und Grenzen von Notationen und Vorgehensmodelle (Metamodellierung).
  • Die Studierenden werden in die Lage versetzt, betriebswirtschaftliches Know-how zu erschließen und bei der Gestaltung betrieblicher Informationssysteme anzuwenden (Referenzmodellierung).

Basisliteratur

  • Scheer, A.-W.: Wirtschaftsinformatik – Referenzmodelle für industrielle Geschäftsprozesse, Studienausgabe, 2. Aufl., Springer, Berlin Heidelberg New York 1998.