Meine Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft

Arbeiten am Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik | Software & Digital Business

19.06.2024 von

Die Entscheidung, als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik anzufangen, habe ich bereits am Ende meines zweiten Bachelorsemesters getroffen. Jetzt, knapp drei Jahre später, im ersten Mastersemester, arbeite ich immer noch am Lehrstuhl. In den letzten drei Jahren habe ich viele Themen bearbeitet und die Vorzüge der Arbeit bei Prof. Buxmann und seinem Team kennengelernt.

Wieso habe ich mich für die Arbeit am Lehrstuhl entschieden?

Ich studiere Wirtschaftsinformatik, angefangen habe ich zu Corona-Zeiten im Jahr 2020. Das Studium besteht hauptsächlich aus Vorlesungen, die Hälfte Wirtschaftswissenschaften, die andere Hälfte Informatik. Aber Universitäten machen eigentlich viel mehr, als nur Vorlesungen zu organisieren. Mich reizte es, über die Vorlesungsinhalte hinaus an aktuellen Themen der Wirtschaftsinformatik mitzuarbeiten und die Forschung zu begleiten. Und das ist bis heute so geblieben.

Wo liegen die Vorteile der Arbeit an dem Lehrstuhl?

Die Arbeit als wissenschaftliche Hilfskraft bietet viele Vorteile. Man arbeitet mit klugen Köpfen des eigenen Studiengebiets zusammen und knüpft wertvolle Kontakte. Über die Arbeit am Lehrstuhl hinaus ergeben sich spannende Möglichkeiten für die eigene akademische Karriere. Die Erfahrungen, die ich durch die Arbeit am Lehrstuhl sammeln konnte, haben mir zum Beispiel bei meiner Bachelorarbeit sehr geholfen. Ich habe nicht nur super Unterstützung bei der Themenfindung in meinem Wunschgebiet bekommen, sondern auch sehr engagierte Betreuer, die das Thema und die Arbeit gefördert haben. Auch die Erstellung von Gutachten für Stipendien war für mich viel unkomplizierter. Hier zahlt sich die Nähe zum Lehrstuhl aus.

Was habe ich eigentlich alles gemacht?

Die meisten meiner Tätigkeiten in den letzten drei Jahren waren darauf ausgerichtet, bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen zu helfen. Zu den Aufgaben gehörten anfangs beispielsweise die Durchführung strukturierter Literaturrecherchen sowie die inhaltliche Analyse und Konzeptualisierung der identifizierten Literatur. Aber auch die Entwicklung von Codebüchern auf Basis dieser Recherchen. Darüber hinaus konnte ich im Laufe der Zeit in verschiedenen Phasen bei der Erstellung von Papern, die auf Konferenzen eingereicht werden oder wurden, helfen. Sei es bei der Datenaufbereitung, der Analyse und der Entwicklung von Plots, hauptsächlich mit Python. Dabei habe ich zum Beispiel mit Umfragedaten, anonymisierten Nutzungsdaten von Instagram oder Simulationsergebnissen gearbeitet. Außerdem habe ich bei der Konzeption und Umsetzung von Umfragen in gängigen Umfragetools mitgewirkt und auch erste Versionen für Teile eines Papers geschrieben. Bei eigentlich allen Aufgaben kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sie mir in meiner bisherigen akademischen Laufbahn und darüber hinaus geholfen haben.

Die Aufgaben waren vielfältig und abwechslungsreich. Drei Jahre sind eine lange Zeit, und während meiner Zeit am Lehrstuhl habe ich neben der Arbeit auch persönliche Phasen wie ein Praktikum und das Schreiben meiner Bachelorarbeit erlebt. Trotzdem gab es für mich immer einen Grund, weiter am Lehrstuhl zu arbeiten und mein Wissen aus den anderen Erfahrungen einzubringen. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Interesse an Simulationen, das im Auslandssemester geweckt wurde und das ich im Rahmen meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft vertiefe.

Solltest auch Du Dich für eine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik entscheiden?

Meine Empfehlung lautet: Ja, umso früher, desto besser!